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OUTSIDE THE BOX WERKSTATT

Einer der Schwerpunkte des interdisziplinären Recherche-Projektes „OUTSIDE THE BOX“ lag auf einer WERKSTATT, welche mit ca. 350 Schüler:innen im Alter zwischen 11 und 15 Jahren, in drei Partnerschulen des Kölner Künstler:innen Theaters durchgeführt wurde. Die WERKSTATT war als eine Art Zukunfts-Konferenz mit dem Titel FUTURUM. Die junge Konferenz 2021“ aufgebaut. Durch dieses „Rollenspiel“ wurden spielerisch Fragen, Probleme und Thematiken erarbeitet, welche für die Schüler:innen relevant waren.

Die Themen erstreckten sich über Schule, Corona, Familie, Erwachsene bis hin zu Klimawandel, Medien, Rassismus und Diskriminierung. Dass genau diese Generation sehr wohl etwas verändern und bewegen kann wird deutlich, wenn man betrachtet wie häufig Themen wie Mobbing, Rassismus, Diskriminierung oder Homophobie ihren Platz auf den Karten der Schüler:innen fanden. Klare Wünsche wie, dass es mehr Aufklärung geben soll und Rassismus oder Homophobie ein Ende finden wurden nicht nur einmal an den Wunschbaum gepinnt.

Schlussendlich lässt sich festhalten, dass die jeweiligen Konferenzen zu den Themen der jungen Menschen sowohl für die Trainerinnen, aber vor allem programmatisch für das Kölner Künstler:innen Theater mehr als horizonterweiternd waren. Es war ein Herauskommen aus der eigenen „Blase“ – ein „OUTSIDE THE BOX“.


Ziel des Projektes OUTSIDE THE BOX war es unter anderem, über eine multiperspektivische Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen und gesellschaftsrelevanten Themen das Theater für junge Menschen inhaltlich und programmatisch zu erweitern. Um das zu gewährleisten, war es eine Voraussetzung die Gedanken, Themen und Wünsche der jungen Menschen kennenzulernen.

Das Projekt wurde gefördert über Bundesmittel: NEUSTART KULTUR / ASSITEJ.