Das KKT wurde 1995 von Georg zum Kley gegründet. Jetzt leiten Ruth zum Kley und Georg zum Kley es gemeinsam.
Das KKT ist ein Theater, das für Vielfalt steht: alle Menschen sind willkommen! Wir sind offen für andere Menschen und Besonderheiten! Die Stücke sind vor allem für Kinder und Jugendliche. Die Stücke finden im KKT statt und manchmal bei anderen. Manchmal auch auf Festivals. Die Stadt Köln unterstützt das Theater schon lange.
Das KKT, 1995 von Georg zum Kley gegründet, wird von Dr. Ruth zum Kley und Georg zum Kley unter Einbeziehung des Teams geleitet. Wir verstehen uns als Theater der Vielfalt und möchte alle Menschen willkommen heißen, wobei der Schwerpunkt auf jungen Menschen und Familien liegt.
Als freies Ensemble arbeiten wir seit jeher spartenübergreifend u. a in den Bereichen Schauspiel- und Figurentheater. Wir spielen im eigenen Haus und auf Tour, inkl. Festivals. Seit 2013 sind wir in neuen, barrierefreien Räumen mit einem Saal für bis 150 Zuschauer:innen und haben wir ca. 180 bis 200 Veranstaltungen – inklusive Gastspiele. Das KKT hat zudem einen umfassenden Workshop-Bereich. Hier arbeiten die Trainer:innen vor allem mit mehrfachbenachteiligten jungen Menschen.
Das Theater wird seit über 20 Jahren von der Stadt Köln über eine Konzeptionsförderung unterstützt. Auch projektbezogene Förderungen auf Landes- und Bundesebene sowie über private Förderer ermöglichen ein künstlerisches und vermittelndes professionelles Arbeiten. Die Workshops werden über private Förderer und Stiftungen finanziert.
Vielfältigkeitsbewusstsein, Offenheit und Wertschätzung waren von Beginn an gelebte Praxis und verwirklichen sich auf unterschiedliche Weise in allen Bereichen. Über verschiedene Diversity-Förderungen des Landes NRW und auch der Stadt Köln, ist das KKT seit 2022 jedoch noch einmal mit einer anderen Intensität auf einer vielfaltsbewussten Reise hin zu einem diversitätssensiblen Theater. Was sich auch in unserem Leitbild und in der Reihe together unique zeigt.
Im Rahmen dieser Reise gibt es interne und geöffnete Awarness- und Diversity-Weiterbildungen, in denen eine gemeinsame diversitätssensible Haltung gestärkt und Community-Strukturen etabliert werden, damit auf Augenhöhe, wertschätzend und würdevoll gearbeitet werden kann. Hierzu gehört auch das Hinterfragen von Machtstrukturen und Diskriminierungen. Ein weiteres wichtiges Thema ist der der gesunden Selbst-/Führung.
Auch wird darauf geachtet, im Team und Ensemble die Frage "Wer erzählt wen?" bewusst zu stellen und die jeweiligen Publika in die Prozesse einzubeziehen. Also Theater für und mit den Menschen zu machen, um die es geht.
Kunst und Vermittlung werden daher zusammengedacht und es wird auf Barrierefreiheit, niedrigschwellige Zugänglichkeit und bezahlbare Preise (inklusive Freikartenkontingente auf Nachfrage) geachtet. Das drückt sich auch in der Kommunikation und in der Stück- und Themenwahl aus. So ist für uns wichtig, auch bekannte Titelstücke zu inszenieren, um das Vertrauen des theaterfernen Publikums zu gewinnen, damit dieses sich in den unbekannten Raum wagt, um dann auch andere Stücke zu sehen.
Gerade als Theater für junges Publikum fühlen wir ein großes zukunftsorientiertes Verantwortungsbewusstsein, wozu nicht nur das Thema der Diversity gehört, sondern auch das der Nachhaltigkeit. Ein wesentliches Kriterium ist für uns hierbei, dass wir unsere Stücke über viele Jahre spielen, Bühnenbilder wiederverwerten oder recyclen und auf die Materialien achten.