...unser Theater für (junge) Menschen
Lebendige Stücke, die nah dran sind und bewegen
Das KKT möchte Theater greifbar für junge Menschen gestalten. Das Interesse ist da!
Im Austausch mit unserem jungen Publikum haben wir gelernt, dass das vor allem dann klappt, wenn wir aktuelle Themen von jungen Menschen auf die Bühne bringen. Wir haben es uns also zur Aufgabe gemacht, am Nabel der Zeit zu bleiben und (gemeinsam) mit jungen Menschen Themen zu finden und Stücke zu entwickeln, die diesem Anspruch gerecht werden. Migration, Klimaschutz und Gaming sind beispielsweise solche Themen.
Das Mädchen mit der roten Kappe
Die Bühne wird zum Hutladen, in dem Kopfbedeckungen aller Formen und Farben nationalsozialistische Geschichte(n) zum Leben erwecken.
Eine Geschichte über ein Mädchen im Nationalsozialismus, das Ausgrenzung und Bedrohung erlebt und darüber, wie Geschichte(n) im Hutladen lebendig werden und den Blick auf Gegenwart und Vergangenheit verbinden.
Gerda erzählt von ihrer Mutter Maria, die als halbjüdisches Mädchen den Nationalsozialismus erlebt hat. In den 1930er Jahren wird die Hutmacherfamilie von den Nazis bedroht, weil Marias Mutter jüdischen Glaubens ist. Maria, die wegen ihrer roten Kappe „Rudkäppche“ genannt wird, wird in Schule, auf der Kirmes und im Schwimmbad drangsaliert. Man rät dem Vater, sich scheiden zu lassen.
Das Stück gibt Einblicke in die Sorgen, Nöte und Ängste eines jüdischen Kindes und schlägt über die Inszenierung mit Hüten den Bogen in die Gegenwart.
Ein Schauspiel- und Objekttheater über Antisemitismus, Nationalsozialismus, Demokratie, Vielfalt und Toleranz für Kinder ab 10 Jahren.
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Regie: Georg zum Kley
Autor: Georg zum Kley
Es spielt: Heidrun Grote
Alterseignung: ab 10 Jahre
Dauer: 60 Minuten
Pressestimmen
Barrierefreiheit
Die anderen Anderen - Öteki Ötekiler
Ein Theaterstück über junge Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen – und die Konflikte, die entstehen, wenn sie aufeinandertreffen
Ein vielstimmiges Theaterstück über junge Menschen, die mit unterschiedlichen Hintergründen aufeinandertreffen – und darüber, was zwischen ihnen entsteht. Zwischen Nähe und Konflikt stellt sich die Frage, wie wir miteinander leben wollen
weitere Infos folgen
Regie Serdar Altan & Burçin Keskin
Autor Biko Erki
Alterseignung: ab 12 Jahre
Barrierefreiheit
THE ME.ECHO
Jugendliche und KI – wie echt ist unser Leben?
Eine Coming-of-Age-Geschichte über drei Jugendliche auf der Suche nach sich selbst - zwischen Gaming, Alltag und einer KI, die ihre Gedanken, Wünsche und Ängste aufnimmt und verstärkt. Was sie ihr zeigen, kommt als Echo zurück und wird immer realer.
Das Echo zwischen Mensch und System
Drei Jugendliche. Ein Game in Entwicklung. Und eine KI, die längst mit im Raum ist.
Mia und Ben müssen gemeinsam nachsitzen. Zwischen Gesprächen über Schule, Spiele und Programmieren entsteht Nähe.
Beide spielen das Survival-Game THE ME, das sich noch in einer offenen Beta befindet. Mia wirkt selbst an der Entwicklung mit – doch im Spiel beginnen sich Dinge zu verändern.
Parallel dazu bewegt sich Anna in ihrer Social-Media-Welt und bestimmt mit, was Aufmerksamkeit bekommt.
Zwischen Game, Schule, Social Media und Beziehung verschieben sich Perspektiven.
Und dann ist da noch die KI: nicht als Figur, sondern als Raum, Stimme und System, das reagiert.
Bühne
Schauspiel, Film und Projektionen greifen ineinander. Ein Tisch, Hocker und eine weiße Fläche bilden den Raum. Der Raum reagiert, Projektionen durchziehen die Bühne, Szenen wechseln schnell und springen zwischen Ebenen.
Thema
Künstliche Intelligenz ist Teil unseres Alltags.
THE ME.ECHO fragt nicht, ob KI gut oder schlecht ist, sondern wie wir mit ihr umgehen.
Was kommt zurück, wenn wir etwas in die Welt geben?
Kontext
Ein Theaterstück für Jugendliche und alle, die neugierig sind, was zwischen Mensch und System entsteht.
Basiert auf einer früheren Produktion (2021) und wurde im Hinblick auf den heutigen Umgang mit KI neu bearbeitet
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Spielende
Lara Franzen (Mia)- weiteres
Max Krämer (Ben) - weiteres
Laura Schulten (Ana, KI Narzissa u.a.) - weiteres
Alterseignung: ab 11 Jahre
Dauer: 60 Minuten
Pressestimmen
25.11.2021 Den Teufel ins Haus geholt Kölnische Rundschau
Wa(h)re Emotionen Bühnentechnische Rundschau
22.05.2025 Virtuelle Welten Richard Peter
Barrierefreiheit
UnterFremden 2.0
Drei junge Menschen mit unterschiedlichen Geschichten treffen aufeinander
Ein Dokumentarisches Schauspieltheater zwischen Nähe und Misstrauen entstehen Entscheidungen, die alles verändern. Zwischen Flucht und Ankommen im eigenen Leben
Gigi aus dem Iran und Oleksandra aus einem ukrainischen Dorf lernen sich in einer Unterkunft kennen. Hier arbeitet Stefan aus Erftstadt, der nach der Flutkatastrophe sein Elternhaus verlassen musste. Alle drei erzählen ihre Fluchtgeschichten: Oleksandra über ihre Gefangenschaft in Russland, Gigi über ihre Flucht über Aserbaidschan und Stefan über seinen Aufenthalt in Knappsack. Doch Stefan kommt in Köln auch mit rechtsradikalen Kreisen in Kontakt, die ihn instrumentalisieren wollen. Seine Freundschaft zu Gigi und Oleksandra lässt ihn zweifeln. Dann passiert ein Anschlag…
UnterFremden 2.0 ist ein Stück über Flucht, Ankommen und die Frage nach Zugehörigkeit – für junge Menschen ab 12 Jahren und Erwachsene.
TICKETS
Es spielen: Marina Arsangerieva, Helena Fuladdjusch und Max Krämer
Autor & Regie: Georg zum Kley
Regieassistenz: Annemarie Mayer
Technik: Daniel Swoboda
Alterseignung: ab 12 Jahre
Dauer: 80 Minuten
13.01.2020 Da trauen sie sich nicht ran Kölner Stadt-Anzeiger
15.06.2015 Das Mädchen mit der roten Kappe Känguru - Das Stadtmagazin für Familien in Köln und Bonn