KKT

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KOMPASS – #takecare

KOMPASS – digital-analoge Wirkrichtung
Gefördert von Darstellende Künste e.V. - #takecare

Anlass: Der Anlass zu KOMPASS war, dass das KKT als analoger Wirkungsraum coronabedingt geschlossen war und Ruhe gekoppelt mit einer Hektik sich breit machte.

Ziel: Diese Leere gepaart mit Chaos war der Katalysator für Veränderungen, deren WIRKrichtung die Künstler:innen mitgestalten wollten, auch um den eigenen KOMPASS neu zu justieren.

Projekt: KOMPASS ist ein Rechercheprojekt, bei dem es z.B. um die Frage ging, wie sich die Corona-Situation auf die Darstellenden Künste im Allgemeinen und auf die Akteur:innen auswirkt. Geforscht und erprobt wurde analog getrennt und digital vernetzt.

Fazit: Über die #takecare-Förderung hatten die Künstler:innen im Einzelnen und im Kollektiv die Möglichkeit, sich mit ihrer WIRKrichtung auseinanderzusetzen und ihren menschlichen wie künstlerischen KOMPASS neu auszurichten. Das hat ihnen Sicherheit und Perspektiven für die nächste Phase und für den Theaterneustart gegeben.

ERGEBNISSE: Durch die Recherchen und den Austausch im Rahmen von KOMPASS sind Fragen und Themen in den künstlerischen und vermittelnden Fokus gerückt, die die Akteur:innen in folgende Projekten münden lassen möchten:

a) DIE ABWESENHEIT DER ANDEREN: Das während #takecare verhandelte Thema des Körpers im digitalen Raum mündet in einem Landesstipendium im Rahmen von Neustart, für das Ruth zum Kley eine Zusage vorliegen hat.

b) :INNEN: Das KKT ist ein stark von Frauen geprägtes Theater. Dennoch heißt das Theater seit über 25 Jahren Kölner Künstler Theater. Ein aktiver Umbenennungsprozess in KKT. Kölner Künstler:innen Theater ist beschlossen und wird bereits umgesetzt.

c) T.O.N. oder die geöffnete Narrative: Mitten im Prozess der Auseinandersetzung mit der eigenen Relevanz und Verantwortung wurde Georgs Floyd getötet und die Black Lives Matter Bewegung bekam eine neue Dynamik. Das KKT wird sich aktiv gegen systemischen Rassismus positionieren – unter Einbeziehung von Schwarzen Künstler:innen in Projektverantwortung.

d) INBETWEEN: Jetzt liegt der Jurybescheid vor: Ruth zum Kley wird über ein #takecare Stipendium zu Individuationsprozesse und Theater in einer Welt der Digitalität forschen.

e) DIE KONSTANTE ANWESENHEIT DER ABWESENHEIT DER ANDEREN: Ruth zum Kley wird über das NRW-Landesstipendium zu diesem Themenkomplex forschen.

f) NARZISS*A: Das KKT möchte in 2021 eine Produktion zum Thema KI und Gaming inszenieren – gemeinsam mit der Uni Siegen. Hierzu wird u.a. anderem ein Antrag im Rahmen von AUTONOM gestellt.