KKT

Aktuelles

Verein Darstellende Künste Köln e.V.

Die Kölner Szene der Darstellenden Künste ist jetzt in der erweiterten (umbenannten) Theaterkonferenz vertreten. Ruth zum Kley, Teil der KKT-Leitung, ist in dem neuen Vorstand des VEREIN DARSTELLENDE KÜNSTE e.V..

Informationen finden Sie hier.

Theater mit Sicherheit und Freude

Liebe Besucher:innen,

wir spielen wieder und wir freuen uns sehr darauf, Sie bei uns begrüßen zu dürfen!

Für Ihren Beusch gilt die aktuelle Corona-Schutz-Verordung des Landes NRW: Landes-Corona-Verordnung. Also: Im Theater bitte den Impfpass, das negative Testergebnis oder den Beleg über das Genesensein (3G-Formel) vorzeigen und eine Maske tragen! Wir dürfen wieder alle Pläte besetzen, werden aber dennoch darauf achten, dass es nicht zu eng wird. Zudem ist unsere Belüftungsanlage an und wir lüften regelmäßig durch. - Verordnung der Sadt Köln.

Testzentrum in der Nähe
In unmittelbarer Nähe zum KKT (350 Meter, 4 Minuten zu Fuß) befindet sich das Testzentrum im Helios 37 (Heliosstraße 37, 50825 Köln). Hier gelangen Sie direkt zur Terminbuchung für den kostenlosen Bürgertest im Helios 37.

Daten & Nachverfolgung
Wir gewährleisten eine lückenlose Rückverfolgung. Daher erfassen wir von jeder Besucherin und jedem Besucher die Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer, ggf. E-Mail-Adresse). Zusätzlich wird für jede Vorstellung festhalten, wer auf welchem Platz gesessen hat. Mit Betreten unseres Theaters erklären Sie sich mit diesem Prozedere einverstanden. Den Vordruck des Formulars können Sie hier herunterladen und ausdrucken, um ihn gerne schon ausgefüllt mitzubringen.

Eintrittskarten
Eintrittskarten müssen vorab telefonisch unter +49 221 510 76 86 reserviert werden. Bitte sprechen Sie nach der Ansage auf den AB und nennen Sie uns: Ihren Namen, Ihre Telefonnummer, Aufführungsdatum und Uhrzeit, Theaterstück, Anzahl der Karten und ob die Personen nebeneinander sitzen können. Wir rufen nur zurück, wenn wir noch Rückfragen haben. Wenn Sie nichts von uns hören, war die Reservierung in Ordnung.

Kasse
Wenn Sie bei uns ankommen, füllen Sie bitte zunächst den Corona-Adresszettel aus (draußen / überdacht). Wenn Sie das Blatt schon fertig ausgefüllt mitgebracht haben, können Sie direkt zur Kasse kommen. Die Adresszettel sind zeitgleich die Eintrittskarten, die noch abgestempelt werden müssen. Wenn Sie Ihre Karten bezahlt haben, können Sie bis kurz vor Beginn der Vorstellung draußen auf der Terrasse oder dem Spielplatz bleiben oder als "ein Haushalt" ins Theater eintreten. Ein- und Ausgang sind getrennt.

Einlass
Wir bitten alle Besucher:innen darum, rechtzeitig bei uns zu sein. Der Einlass geschieht pro Gruppe. Bitte warten Sie mit Abstand, bis wir Sie abholen und zum Platz begleiten.

Sitzplatzwahl & Abstände
Die übliche freie Platzwahl ist derzeit nicht möglich. Wir begleiten Sie zu Ihren Plätzen. Zusammengehörige Gruppen (je nach aktuell geltender Haushalt+X-Regelung) dürfen nebeneinander sitzen, zwischen einzelnen Gruppen lassen wir zwei Plätze frei. Ferner besetzen wir die Reihen wie vorgegeben nach dem Schachbrettmuster.

Maskenpflicht
In allen Räumen des KKT besteht bis auf Weiteres die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen – und zwar eine FFP2-, KN95-, N95- oder OP-Maske. Eine selbstgenähte reicht nicht mehr aus. Die Masken müssen auch während der Vorstellung auf den Sitzplätzen getragen werden. Kinder unter 14 Jahren können eine Alltagsmaske tragen, Kinder unter 6 Jahren sind von der Maskenpflicht befreit. Personen, die keine Maske tragen können, müssen ein ärztliches Attest vorlegen.
Im Außenbereich besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske, sofern keine Verpflichtung zum Tragen einer hochwertigeren Maske vorliegt.

Abstand einhalten
Wir bitten Sie, die Abstandsvorschrift von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrem Haushalt gehören, grundsätzlich einzuhalten, wenn Sie sich im KKT bewegen. Sobald Sie an den festen Plätzen sitzen, sind die Abstandregel nicht mehr.

Belüftung
Das KKT hat einen hohen Saal und eine gute Belüftungssituation. Als Aufenthalts- oder Warteort steht auch die Terrasse zur Verfügung.

Desinfektion
In unseren Räumen stehen Desinfektionsständer bereit. Bitte nutzen Sie diese.

Saalkapazität
Normalerweise haben wir bis zu 160 Sitzplätze. Da uns unser aller Gesundheit wichtig ist, begrenzen wir die Publikumszahl derzeit auf 35 bis 40 Personen pro Vorstellung und setzen mit 1,5 Meter Abstand.

Theater-Café
Unser Café ist wie üblich ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn bis 1 Stunde nach Vorstellungsende geöffnet. Wir bieten Warm- und Kaltgetränke sowie Muffins zum Verzehr an.

Corona-Warn-App
Unabhängig von einem Besuch bei uns empfehlen wir Ihnen ausdrücklich, die Corona-Warn-App auf Ihrem Handy zu installieren und mindestens während Ihres Besuchs bei uns die Bluetooth-Funktion auf Ihrem Handy zu aktivieren, damit Sie schnellstmöglich informiert werden, sobald ein Kontakt, in dessen Nähe Sie sich aufgehalten haben, ein positives Testergebnis in die App einträgt.

BESUCH MIT IHRER EINRICHTUNG / KITA / SCHULE

Individuelle Termine
Wir bieten Ihnen ausschließlich Termine nach Vereinbarung und regeln den Theaterbesuch in enger Absprache mit Ihnen.

Abstände
Bitte teilen Sie uns mit, wie Sie in Ihrer Einrichtung den Abstand handhaben. Für die Platzierung müssen wir wissen, ob alle Personen der Gruppe direkt nebeneinander sitzen können, oder ob Sie intern auch Abstände halten (z.B. wenn Sie mit mehreren Klassen einer Schule kommen). Verschiedene Einrichtungen kombinieren wir nur so, dass die Wege und Sitzsituation mit Abstand geregelt ist.

Theater in der Einrichtung / Schule
Gerne kommen wir auch zu Ihnen und spielen in Ihrer Einrichtung!

Bitte achten Sie auch auf unsere Hinweise vor Ort. Vielen Dank!

Kultur statt Klassenfahrt

Das KKT als außerschulischer Lernort

Ein Theaterbesuch ist für Kitas und Schulen interessanter denn je, bestehen doch teilweise noch Verbote für Klassenfahrten. Als lokaler Bildungspartner bieten wir einen sicheren außerschulischen Lernort mit individuellen Terminen für jede Einrichtung. 

Kinder haben ein Recht auf kulturelle Bildung und Teilhabe an Kultur. Wir bearbeiten in unseren Stücken altersgerecht spannende Inhalte wie Freundschaft und Abenteuer, aber auch gesellschaftsrelevante Themen wie Cyber-Mobbing, Rassismus, Umweltschutz und die Suche nach Heimat. Unser Repertoire umfasst Kinderstücke ab 2 Jahre sowie Jugendstücke ab 10 Jahre.

Einen spannenden WDR-Hörbeitrag zu dem Thema gibt es hier.

Melden Sie sich gern, wenn Sie mit Ihrer Gruppe/Klasse zu uns kommen möchten. Wir besprechen dann im Vorfeld das Prozedere. Alle Infos zum Besuch bei uns finden Sie hier. Wir freuen uns sehr darauf, Sie und die Kinder bald wieder bei uns im Grünen Weg begrüßen zu dürfen!

DIE ANWESENHEIT DER ABWESENHEIT - NRW Stipendium

DIE KONSTANTE ANWESENHEIT DER ABWESENHEIT DER ANDEREN war ein Rechercheprojekt, das das ZIEL hatte, das eigene künstlerische Sein, die Möglichkeiten des Theaters und die gesellschaftliche Situation durch Corona und die gesteigerte digitale Präsenz zu hinterfragen. Als Durchführung war geplant, a) transdisziplinär zu forschen, b) Zwischen-/Ergebnisse zu erproben und c) den Radius zu erweitern sowie d) eine Publikation zu schreiben. Diese Ziele wurden weitgehend erreicht.

Als ERGEBNIS kann zusammengefasst werden, dass in digitalen Räumen Begegnungen möglich sind, die eine große Nähe und Lebendigkeit beinhalten und die verschiedenen Sinneswahrnehmungen einbeziehen. Dafür muss der digitale Raum zunächst mit seinen Besonderheiten, Möglichkeiten und Risiken begriffen werden. Denn nur dann kann er so gestaltet werden, dass der Vereinsamung, Ruhelosigkeit oder Entkörperlichung begegnet werden kann. Besonders das Einbeziehen von Atmungs- und Körperübungen, von Spielen und Übungen, die das Wir-Gefühl stärken, und von konkreten gemeinsamen Raumerfahrungen könne hier helfen. Vor allem aber geht es um eine besondere Form der Interaktion, Partizipation und Einbeziehung von Teilnehmenden, Zuschauenden usw. Hierzu braucht es eine besondere Präsenz der raumverantwortlichen Gestalter:innen, die gut ‚bei sich‘ und ‚mit sich‘ sein müssen und eine feine, intuitive und zugewandte Wahrnehmung von anderen Menschen brauchen. Themen wir Selbstreflexion und Selbstfürsorge, Resilienz und Empowerment spielen eine entscheidende Rolle, wenn wir die KONSTANTE ANWESENHEIT DER ABWESENHEIT DER ANDEREN im digitalen Raum und in Zeien der Isolation in eine BEWUSSTE ANWESENHEIT DER SPÜRBARKEIT DER ANDEREN umwandeln möchten.

KKT-Online-Theater

KKT-Online-Theater: Zur Überbrückung der Lockdown-bedingten Spielpause haben wir viele Mitmach-Videos und Aufnahmen unserer Stücke online gestellt. Solange wir nicht analog im Theater spielen dürfen, können Sie sich alles auf unserem YouTube-Kanal anschauen.

Vielen Dank an Annemarie Mayer und Georg zum Kley, die das möglich gemacht haben. Hier gibt es alle Folgen zum Nachschauen:

Das kleine Zottel Mottel – Mitmach-Aktionen aus dem Frühjahr 2020:
Folge 1: Das kleine Zottel Mottel malt ein Regenbogen-Bild
Folge 2: Das kleine Zottel Mottel ruft den Frühling
Folge 3: Das kleine Zottel Mottel und sein Freund Rüssel 4
Folge 4: Das kleine Zottel Mottel bastelt einen Schmetterling
Folge 5: Das kleine Zottel Mottel rappt die Jahreszeiten
Folge 6: Das kleine Zottel Mottel pflanzt Kresse
Folge 7: Das kleine Zottel Mottel kocht Spaghetti
Folge 8: Das kleine Zottel Mottel feiert Ostern
Folge 9: Das kleine Zottel Mottel bastelt Ostereier aus Salzteig
Folge 10: Das kleine Zottel Mottel baut einen Turm
Folge 11: Das kleine Zottel Mottel liest eine Ostergeschichte
Folge 12: Das kleine Zottel Mottel baut eine Höhle
Folge 13: Das kleine Zottel Mottel besucht die Rüsselbohnen-Welt
Folge 14: Das kleine Zottel Mottel bastelt einen Papagei
Folge 15: Das kleine Zottel Mottel rappt den "Ihr-mit-mir-und-ich-mit-euch-Rap"
Folge 16: Das kleine Zottel Mottel verkleidet sich
Folge 17: Das kleine Zottel Mottel feiert Geburtstag
Folge 18: Das kleine Zottel Mottel schwebt auf Wolken
Folge 19: Das kleine Zottel Mottel baut eine Murmelbahn mit Rüssel 4
Folge 20: Das kleine Zottel Mottel spielt mit Schatten
Folge 21: Das kleine Zottel Mottel malt Klecks-Bilder
Folge 22: Das kleine Zottel Mottel spielt Basketball
Folge 23: Das kleine Zottel Mottel spielt mit einer Eisenbahn
Folge 24: Das kleine Zottel Mottel macht Zaubersand
Folge 25: Das kleine Zottel Mottel trommelt mit euch
Folge 26: Das kleine Zottel Mottel stellt Regenbogen-Wachsmalstifte her
Folge 27: Das kleine Zottel Mottel erzählt von Pippi Langstrumpf
Folge 28: Das kleine Zottel Mottel repariert einen Vulkan
Folge 29: Das kleine Zottel Mottel bemalt T-Shirts
Folge 30: Das kleine Zottel Mottel tanzt
Folge 31: Das kleine Zottel Mottel macht Smoothies
Folge 32: Das kleine Zottel Mottel macht Stempel aus Kartoffeln
Folge 33: Das kleine Zottel Mottel macht Zauberschrift
Folge 34: Das kleine Zottel Mottel bastelt Puppen für ein Puppentheater
Folge 35: Das kleine Zottel Mottel und Rüssel 4 in der Pfannekuchenwelt - Teil 1
Folge 36: Das kleine Zottel Mottel und Rüssel 4 in der Pfannekuchenwelt - Teil 2
Folge 37: Das kleine Zottel Mottel backt Pfannekuchen
Folge 38: Das kleine Zottel Mottel pflanzt einen Avocado-Kern
Folge 39: Das kleine Zottel Mottel errät Düfte
Folge 40: Das kleine Zottel Mottel bastelt ein Memory-Spiel
Folge 41: Das kleine Zottel Mottel macht Eis
Folge 42: Das kleine Zottel Mottel erfindet eine Geschichte
Folge 43: Das kleine Zottel Mottel bastelt eine Ocean Drum
Folge 44: Das kleine Zottel Mottel bastelt eine Regenbogengirlande und sagt Danke

Das kleine Zottel Mottel – Weihnachts-Episoden 2020:
Folge 45: Das kleine Zottel Mottel am 1. Advent - Wir basteln ein Vogelhäuschen
Folge 46: Das kleine Zottel Mottel am 2. Advent - Besuch vom Nikolaus
Folge 47: Das kleine Zottel Mottel am 3. Advent - Plätzchen und Punsch
Folge 48: Das kleine Zottel Mottel am 4. Advent - Eine weihnachtliche Geschichte
Folge 49: Das kleine Zottel Mottel feiert Weihnachten
Folge 50: Das kleine Zottel Mottel feiert Silvester

Ein Weihnachtsmärchen in drei Episoden:
Ein Weihnachtsmärchen - Teil 1
Ein Weihnachtsmärchen - Teil 2
Ein Weihnachtsmärchen - Teil 3

Die 44 Folgen vom kleinen Zottel Mottel aus dem Frühjahr 2020 wurden finanziell unterstützt von der Kämpgen-Stiftung – dafür sagen wir ganz herzlich Dankeschön!

"Das kleine Zottel Mottel"-Online-Folge

KKT Online-Shop

Einmal mehr können wir sagen: Wir sind ein Theater der Vielfalt. Mit den besonderen Anforderungen im Corona-Jahr 2020 konnten wir verstärkt unsere digitalen Vermittlungsformate weiterentwickeln. Da der Spielbetrieb größtenteils ruhte, nutzten wir die Zeit sinnvoll und präsentieren nun unseren neuen Online-Shop: www.k-k-t.de/shop

Die Produktpalette umfasst künstlerische Artikel, wie die Poster zu unseren Theaterstücken, Postkarten und Malbilder, aber auch Spiele, die die Kreativität fördern und den Blick auf Sprache und gesellschaftspolitische Themen (u.a. Gender und Diversität) schärfen. Je nach eigenem Anspruch können unsere Materialien einfach zur Dekoration verwendet werden oder zum gezielten Arbeiten zu bestimmten Themen. Das Kartenspiel beispielsweise kann sowohl zuhause als auch in KiTa und Schule genutzt werden – zum Beruferaten oder zum Aufzeigen von Diversität. Ausführliche Infos zu dem Kartenspiel finden Sie hier.

Wir möchten hiermit einerseits der starken Nachfrage zu unseren Postern nachkommen, die wir aktuell nicht bedienen können, andererseits möchten wir auf diesem Wege mit unserem Publikum in Kontakt bleiben. Zudem können wir mit dem Online-Shop nun auch bundesweit Menschen erreichen und somit weiter Barrieren abbauen (z.B. durch Versandmöglichkeit und kreative Anreize zur Unterrichtsgestaltung). Unsere Mission ist es, Werte wie Offenheit, Wertschätzung und Respekt in unserer Gesellschaft zu stabilisieren. Wir sehen die Lösung für viele Probleme – im Kleinen wie im Großen - im Austausch und im Miteinander. Gemeinsam sind wir stark und können etwas bewirken.

Erste Rückmeldungen von Kund:innen:

"Eine gute Gelegenheit, das kleine Zottel Mottel und seine zahlreichen Bühnenkolleg:innen auch zu sich nach Hause zu holen." (Sebastian Köhler)

"Ich bin vom KKT Online-Shop total begeistert! Vor allem von den Postkarten, die man selber ausmalen und verschicken kann. Meine Tochter (5) ist ein riesiger Fan vom kleinen Zottel Mottel und als ich ihr die Postkarten im Shop gezeigt habe, hat sie sich total gefreut und ihr fielen direkt viele Menschen – Freunde, Oma, Opa – ein, denen sie gerne eine Postkarte schicken möchte. Ich bin sehr froh, dass es dieses Angebot gibt und es ist eine prima Idee. Ich kenne auch noch kein Kindertheater, das so einen Schritt gegangen ist. Daher vielen Dank für diese tolle Idee!" (Eva mit Hermine und Oskar)

ESAM - oder die Welt steht Kopf

ESAM – oder die Welt steht Kopf ist der Arbeitstitel zu unserem neuen Kinderstück. Es geht um Egoismus, Narzissmus, Privilegien und um Empathie, Gemeinwohl und Gerechtigkeit. Mit Menschen und (Groß-) Figuren.

NARZISS*A (THE ME) - #TakeAction

THE ME wird eine Produktion, die versucht, die Komplexität des Themas der Digitalität im Allgemeinen, von Künstlicher Intelligenz (KI), Virtual und Augmented Reality (VR & AR) und Gaming im Konkreteren sowie von Individuationsprozessen in einer Coming of Age-Story zu verorten. Die Premiere wird im Herbst 2021 sein. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste im Rahmen von NEUSTART KULTUR #TakeAction.

Die Hauptfigur Mia ist als Klassenüberspringerin nicht wirklich beliebt und flüchtet zunehmend in die Programmierung eines KI-gesteuerten Game. Hier kann sie gemeinsam mit anderen schöpferisch tätig sein. Und sie kann sich Avatare und damit Identitäten schaffen und verschiedene Facetten ihrer Selbst erproben. Zeitgleich ist da die Sehnsucht nach dem Klassenkameraden Ben, der sie nicht wahrzunehmen scheint. So entwickelt sich eine Coming of Age Story, die sich im analogen und digitalen Raum entfaltet und die Ebenen verschwimmen lässt. Auch weil NARZISS*A, die Künstliche Intelligenz (KI), zunehmend nicht nur das Spiel steuert, sondern eine besondere Art der Selbstbezogenheit und unmittelbaren Einflussname entwickelt.

Welttag des Theaters für Kinder und Jugendliche

Am 20. März ist der Welttag des Theaters für Kinder und Jugendliche. Zu diesem Anlass hat ASSITEJ – die Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche – 2021 ein Manifest entwickelt, das Entscheidungsträger:innen und Einrichtungen dazu aufruft, noch stärker die Rechte von Kindern in den Blick zu nehmen – auch und besonders im Zuge der Pandemie (siehe Artikel 13 und 31 der UN-Konvention). Das Manifest können Sie hier herunterladen.
Ziel ist es, für jedes Kind die gleichen Chancen und Teilhabemöglichkeiten zu schaffen und die Welt für alle Kinder gesund und nachhaltig zu gestalten. Kunst und Kultur spielen für unser Zusammenleben eine zentrale Rolle. Sie ermöglichen es uns, unsere Phantasie zu nutzen, um eine Welt zu schaffen, in der wir gemeinsam besser leben. Die Künste sind nicht nur zentrale Ausdrucksform des menschlichen Seins, sondern auch Ort der kritischen Reflexion und Grundlage für ein gesundes soziales Miteinander. Kinder und Jugendliche haben das Recht, auch und gerade in Krisenzeiten, Zugang zu Kunst und Kultur zu erhalten, daran teilzuhaben und daran zu wachsen.

Zum Welttag des Theaters für Kinder und Jugendliche rief ASSITEJ gezielt dazu auf, Punkte aus dem Manifest umzusetzen. Als Theater mit Fokus auf Stücke für Kinder und Jugendliche schlossen wir uns dem Aufruf an. Folgende Forderungen haben wir bereits umgesetzt bzw. sind jederzeit Grundlage unserer Arbeit.

Alle Bürger:innen werden aufgefordert

  • für das Recht aller Kinder und Jugendlichen auf gleichberechtigte Teilhabe an Kunst und Kultur einzutreten und sich als Lobbyist:innen für diese Rechte weltweit zu vernetzen
    --> Das KKT steht eng in Kontakt zu Bildungseinrichtungen und machte besonders 2020 während der Pandemie auf das Recht von Kindern an kultureller Teilhabe aufmerksam

  • Partnerschaften zu stiften zwischen Künstler:innen und den Organisationen oder Institutionen, die Kinder und Jugendliche mit Behinderungen oder aus Risikolagen betreuen, um den Zugang zu den Künsten in allen Kontexten zu gewährleisten, z. B. für Geflüchtete, Kinder in Krankenhäusern, Waisenhäusern und Pflegeheimen, junge Straftäter:innen
    --> Seit der Gründung des KKT im Jahr 1995 verstehen wir uns als Theater der Vielfalt und möchten alle Menschen in ihrer Vielfältigkeit willkommen heißen. Die Offenheit und Wertschätzung für Andere(s) und Besonderes war von Beginn an gelebte Praxis und verwirklicht sich auf unterschiedliche Weise in allen Bereichen. Die Webseite des KKT enthält viele Informationen zur Barrierefreiheit des Theaters und der Stücke, auch in leichter Sprache. Wir beschäftigen Mitarbeiter:innen mit Behinderung und sind mit verschiedenen Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen in Kontakt, mit denen wir schon viele Projekte für und mit Menschen mit Behinderung umgesetzt haben (u.a. mit Deaf 5, Deutsches Gehörlosentheater, Michael Moritz, Schelhas Cooperation, Bretter und Licht, Bühne der Kulturen). Weiterhin bieten wir Geflüchteten freien Eintritt zu unseren Theaterstücken.

  • dieses Manifest in möglichst vielen Zusammenhängen weiterzugeben und es in unterschiedlichen Zusammenhängen nutzbar zu machen oder entsprechend anzupassen
    --> Wir stellen das Manifest hier auf unserer Webseite dar, versenden dazu Newsletter an alle unsere Verteiler, posten Beiträge auf unseren Social Media-Kanälen und planen auch eigene Aktionen für den Tag.

Die Kulturinstitutionen werden aufgefordert

  • in ihrer Arbeit für Kinder und Jugendliche die höchstmögliche Qualität anzustreben
    --> Wir arbeiten seit jeher spartenübergreifend in den Bereichen Schauspiel- und Figurentheater mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendtheater. Für uns steckt die Kraft von Theater im echten Spiel. Wir bringen Themen und Geschichten so auf die Bühne, dass sie erlebbar sind. Unsere Ideen und Konzepte setzen wir sinnlich-ästhetisch um: Mittendrin sein anstatt darüber sprechen, erleben anstatt berichtet bekommen, in neue Welten eintauchen. Wir möchten unser Publikum nicht nur erreichen, sondern auch bewegen. Nur wenn Theater packt, berührt und eine direkte Beziehung zwischen Darsteller:innen und Publikum aufgebaut wird, ist es nachhaltig in seiner Wirkung – und nur dann macht Theater für uns Sinn. Verschiedene Förderungen ermöglichen uns ein künstlerisches und vermittelndes, professionelles Arbeiten. Dafür sind wir sehr dankbar!

  • die künstlerische Arbeit für Kinder, Jugendliche und Familien zu einer zentralen Säule ihrer Programmplanung zu machen
    --> Unsere Stücke sind seit jeher ästhetisch und sinnlich erlebbar. Für KiTas und Schulen bieten wir Vor- und Nachbereitungen an. Zudem machen wir selbst Bildungsarbeit an Schulen, wo wir Jugendliche dabei unterstützen, ihre Potenziale zu entfalten und kreative Wir-Prozesse kennenzulernen. Hier arbeiten wir mit Theater, Tanz und Musik sowie mit zahlreichen Spielen und Übungen aus verschiedenen Bereichen zu Themen wie Respekt, Miteineinder, Verantwortung, innere Haltung und äußere Wirkung, Selbstwert, Selbststeuerung und -organisation. Hierbei ist es unser Ansatz zu sagen, wofür wir arbeiten und nicht wogegen.

  • sicherzustellen, dass sowohl die Bildungsbehörden als auch die Bildungsinstitutionen als Partner:innen und Adressat:innen ihrer Arbeit angesehen werden
    --> Wir sprechen regelmäßig aktiv Behörden und Institutionen für Kooperationen an. In der Vergangenheit haben wir so schon viele tolle Projekte umgesetzt.

  • sicherzustellen, dass Kinder und Jugendliche auf allen Ebenen an Entscheidungen beteiligt werden
    --> In unseren Workshops können die Jugendlichen jederzeit selbst entscheiden, inwieweit sie mitmachen möchten und viele unserer Theaterstücke sind so konzipiert, dass die Kinder aktiv an der Geschichte beteiligt werden. Aktuell arbeiten wir an einem Stück, bei dem der Verlauf der Geschichte von der Beteiligung der Zuschauenden abhängt.

  • Zugangsbarrieren für ihre Angebote sowie ihre Institutionen und Gebäude abzubauen
    --> Zugangsbarrieren für unsere Angebote sind kaum noch vorhanden. Unsere Räume inkl. WC und Parkplatz sind stufenlos zugänglich, wir haben ein rollstuhlgerechtes WC inkl. Liege, eine Induktionsschleife und tragbare Audioguides. Unsere Webseite ist für Sprachausgabe-Geräte nutzbar, wir stellen Informationen in Leichter Sprache zur Verfügung und nutzen für jedes Stück Icons, die anzeigen, welche Stücke für Menschen mit bestimmten Einschränkung geeignet/zugänglich sind (Sehbehinderung, Gehörbehinderung, Lernbehinderung, Audio-Guide, Untertitel, Gebärdensprache, etc.). 2013 wurden wir mit dem Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik (KIB) ausgezeichnet (3. Platz). Das KKT ist auch Teil der Initiative Inklusion in Ehrenfeld.

#Respectspeech 3.0 - #TakeNote

#RESPECTSPEECH 3.0 ist ist ein Projekt des Netzwerks Dialog und Demokratie, das u.a. vom KKT gegründet wurde. Es finden regelmäßig Veranstaltungen statt, kommuniziert über Social Media-Kanäle, die beteiligten Theater und über die Homepage des Netzwerkes. Derzeit sind die Veranstaltungen digital. Der nächste Termin ist am 18. Mai 2021 um 19:30 Uhr.

INBETWEEN - #TakeCare

Ein transdisziplinäres Forschungsprojekt zu Individuationsprozessen in einer Welt der Digitalität / Gamingprozesse in Hinblick auf das Selbst / Künstliche Intelligenz und Virtuelle Realitäten / Relevanz und Möglichkeiten des analogen Theater in einer digitalisierten Welt.

Im Zentrum meines transdisziplinären Forschungsprojektes INBETWEEN stand die Frage nach DIGITALITÄT und IDENTITÄT. Es wurden verschiedene Disziplinen – wie Cyber/-Psychologie, Philosophie, Soziologie und Wirtschaftsinformatik – unter Berücksichtigung der eigenen Verortung im Bereich der Darstellenden Künste einbezogen. Mein Vorhaben war weniger in Phasen unterteilt, als von parallelen Prozessen bestimmt. So habe ich digital Gespräche geführt, Praxiserfahrungen gesammelt, Literatur gelesen und Filme geguckt sowie kontinuierlich reflektiert.

Hierbei habe ich begonnen, zwischen Utopien und Dystopien nach einer Realität zu suchen, die in Zwischenräumen verschwindet und das Digitale mit dem Analogen längst verwebt. Ich habe versucht, unsere Gestaltungsmöglichkeiten zu sehen und immer wieder die Frage nach dem Menschen und nach seiner digitalen Ermächtigung gestellt. Zudem ging es um eine (selbst-) kritische Reflexion über die Potenziale und Grenzen der Darstellenden Künste, die in diesem Sinne als Ort der Orientierung, Identifikation und Ressourcen geschätzt und zeitgleich als stetig im Wandel begriffen werden.

Die Ergebnisse meiner vier Forschungsschwerpunkte können hier nur angerissen werden. Ich fange mit dem 4. Punkt an, den am ausführlichsten darstellen möchte:

  1. Relevanz und Möglichkeiten des analogen Theater in einer digitalisierten Welt:

Als ich das Rechercheprojekt INBETWEEN geplant habe, war ich mir bewusst, dass das Thema komplex und mein Ansatz weit ist. Dennoch habe ich schon zu Beginn meiner Forschung gemerkt, dass das Thema noch breiter ist, als ich dachte, und sich nicht wirklich einfangen lässt.

Umso spannender war es, offene Gespräche zu führen, Bücher und Artikel zu lesen sowie Filme und Dokumentationen zu gucken und in praktische Umsetzungen zu gehen – und so viele Denk- und Blickrichtungen zu erleben. Zumal fast jede für sich schlüssig war und dennoch bei mir auf verschiedene Gefühle und unterschiedliche Zustimmungsgrade stieß.

Hierbei habe ich den Weg zum Ziel zu gemacht und Fragen gestellt, statt Antworten zu suchen. Somit habe ich begonnen, zwischen Utopien und Dystopien nach einer Realität zu suchen, die in Zwischenräumen verschwindet und das Digitale mit dem Analogen längst verwebt. Ich habe versucht, künstlerische Gestaltungsmöglichkeiten zu sehen und immer wieder die Frage nach dem Menschen und nach seiner digitalen Ermächtigung zu stellen.

Denn „die Digitalität“ und ihre Folgen für unsere Individuation sind so komplexe Themen, die Bewältigung eine so große Herausforderung, dass wir das auf der einen Seite gar nicht richtig greifen können und auf der anderen Seite aber eine große Verantwortung haben, hinzugucken und uns Fragen zu stellen. Hierbei ist es wichtig, jetzt Verantwortung zu übernehmen und Deutschland stellt die Weichen ist auf diesem Gebiet leider viel zu langsam. Das macht es schwer, in die Selbst-/ Wirksamkeit zu kommen. Daher brauchen wir dringend Handlungskompetenz und Selbstermächtigung im Kontext der Digitalität. Und um diese zu entwickeln, brauchen wir Bilder und Geschichten sowie unmittelbare Begegnungs- und kreative wie künstlerische Erfahrungsräume.

Die Darstellenden Künste können hierbei, so denke ich, eine wichtige Rolle übernehmen, wenn die Künstler:innen sich selbst bestimmte Fragen stellen. Und sie stehen zeitgleich vor einer besonderen Herausforderung, sind sie doch eine vergängliche, ephemere darstellende Kunstform, die analoge, also natürliche und unmittelbare Erfahrungen schafft, die für die Sinne des Menschen gemacht sind – und damit erst einmal nicht digital.

Fragen, die wir uns stellen können:

Was bedeutet für uns Menschen Digitalität? Und können wir noch bestimmen, wie viel Digitalität wir wollen oder ist uns die Entscheidung längst aus der Hand genommen? Können wir überhaupt noch das Digitale vom Analogen abgrenzen oder ist das mittlerweile untrennbar verwoben und damit eins? Wie verändert Digitalität unser Leben? Was ist mit der Natur? Und mit uns als Mensch? Worum geht es eigentlich im Kern und was macht uns als Menschen aus? Lassen wir uns digital einfangen? Können sich unsere Sinne wirklich digital entfalten, können unsere Emotionen digital verstanden werden? Lernen wir virtuell wirklich tiefer, wie es teils behauptet wird? Und wie viel wollen wir Menschen überhaupt von dem, was durch u. a. Künstliche Intelligenz (KI) möglich ist oder vielleicht möglich wird? Wo setzen wir Grenzen und wo sagen wir Nein? Und wie gestalten wir die Möglichkeit für ein würdevolles Leben in der Gesellschaft der Digitalität? Folgen wir den Expert:innen, die oft Utopien oder Distopien zeichnen? Oder verlassen wir uns auf unser Gefühl und/oder unseren Verstand? Oder folgen wir den Bites und Bytes? 11001001000110? …

Welche Beziehung haben wir als Künstler:in zum Thema Digitalität? Ist es für uns eine Erweiterung, die uns Möglichkeiten schafft? Oder ist es für uns ein Angstraum? Und wie ist das denn überhaupt, wenn wir in den digitalen Raum gehen? Was passiert dann mit uns und unserer Kunstform? Bilden wir uns dort in unserem analogen Dasein ab? Oder entwickeln wir etwas Neues, eine Form von digitalem Theater oder digitalen Darstellenden Künsten? Und ist das dann noch Theater oder ist es eben einfach etwas Neues? Werden wir hybride Formen schaffen, in denen die analoge und unmittelbare Theater-Begegnung eine parallele Erweiterung im digitalen Raum hat? Was passiert, wenn wir zum Beispiel live spielen und streamen und nach dem letzten Applaus bis zum nächsten live-Auftritt nicht mehr digital greifbar und somit auch hier ephemere sind? Ist das dann das gleiche Erleben wie im analogen Raum? Oder macht es eben doch einen zentralen Unterschied, wenn wir von unserer Präsenz und Körperlichkeit her, letztlich doch nicht an einem Ort sind?

Welches Bild haben wir als Theatermachende im Kontext von Digitalität von unserem Publikum? Wie wollen wir den Menschen begegnen, die zu uns ins Theater kommen? Und wie wollen wir die adressieren, die wir bisher nicht erreichen? Sehen wir uns als Expert:innen für analoge Welten oder treten wir auch zum Thema der Digitalität in Beziehung zu unserem Publikum?

Antworten darauf sind meiner Meinung nach nur zu finden, wenn wir uns transdisziplinär vernetzen und möglichst viele Disziplinen, Perspektiven und Erfahrungen einbeziehen. Wenn wir die Darstellenden Künste hier positionieren, können sie eine wichtige gesellschaftliche Rolle übernehmen und die systemische Relevanz erreichen, von der wir – so scheint es mir – gerade nur träumen. Dann können wir Künstler:innen einen Anteil an den folgenden gesellschaftlichen – und künstlerischen – Aufgaben haben.

  1. Die Individuationsprozesse in einer Welt der Digitalität sind vielschichtig und die von uns erstellten Bilder unseres Selbst stärker aufgefächert denn je. Die Frage, wie wir der Menschen werden, der/ die wir sein wollen, gewinnt daher noch an Bedeutung. Und die Herausforderung die vielen Aspekte unseres Selbst in zu Einklang bringen und uns positiv weiterentwickeln können, wird immer komplexer. Gerade deshalb brauchen wir Bilder und Geschichten, die uns eine Orientierung geben und zeitgleich offen sind. Hier können die Darstellenden Künste eine wichtige Rolle übernehmen.

  2. Gamingprozesse sind in Hinblick auf das Selbst, die Interaktion und die veränderten Fähigkeiten schwer zu fassen. Denn die Auswirkungen auf unsere Persönlichkeit und Individuation sind gleichermaßen vielschichtig und schwer zu greifen. Zudem gibt es noch nicht genug Daten, um zwischen Korrelation und Kausalität unterscheiden zu können. Hier besteht also noch ein großer Forschungsbedarf, der auch über Künstler:innen umgesetzt werden kann.

  3. Die Selbstbegegnung im Avatar ist eine spannende menschliche und künstlerische Herausforderung, schaffen wir uns doch im digitalen Raum Identitäten, die immer auch eine Selbstbegegnung im Avatar bedeuten. Derzeit ist uns das wenig bewusst und wir sind oft Manipulationen ausgesetzt oder manipulieren uns selber. Wir brauchen somit eine Selbstbegegnungs-Kompetenz im Kontext der Digitalität um selbst-bewusst und selbstwirksam unser Selbstsein gestalten zu können. Theater kann diese Selbstbegegnungs-Kompetenz unterstützen, in dem es Geschichten und künstlerische Erfahrungsräume einer dem Menschen dienenden Kultur der Digitalität schafft.

Als Künstlerin und Theaterleiterin wie auch als Trainerin und Dozentin habe ich mich über diese zwei Monate hinaus mit den Fragestellungen beschäftigt. Hierbei bin ich, sind wir auch die Umsetzung gegangen. So habe ich ein WebSeminar zum Thema Bewegung, Körper und Präsenz im digitalen Raum konzipiert und gegeben. Die Erfahrung war, dass erstaunlich viel in den digitalen Raum übertragen werden kann, auch Unmittelbarkeit, Nähe und gemeinsames Erleben und dass zeitgleich eine wirkliche Fühlung füreinander und eine sinnesbestimmte gegenseitige Wahrnehmung kaum zu erreichen ist. Zum anderen haben wir, das KKT Kölner Künstler:innen Theater, kleine Streams zwischen Theater und Film gepostet. Hiermit konnten wir eine große Reichweite erzielen und mit einem sogar erweiterten Publikum im Kontakt sein. Dennoch fehlte auch hier das gemeinsame sinnliche und körperliche Erleben an einem gemeinsamen Ort. Zudem fehlet das Miteinander des Publikums untereinander. Drittens haben wir über das Netzwerk Dialog & Demokratie unser Gesprächsformat #Respectspeech 3.0 in den digitalen Raum übertragen. Hier stellen wir fest, dass wir überregionaler sind und intensive Gespräche und einen produktiven und intensiven Austausch erzielen können, dass aber auf der anderen Seite das Meinungsspektrum enger ist als im analogen Raum.

Quellen (interdisziplinäre Gesprächpartner:innen, Sachliteratur, Romane, Filme, Dokumentationen, Online-Spiele) auf Anfrage

#TakeAction & #TakeNote & #TakeCare

Wir freuen uns über die

  • #TakeAction-Förderung zu der Jugendproduktion NARZISS:A
  • #TakeNote-Förderung unseres Kooperationsprojektes RESPECT SPEECH. Und fühlen uns gestärkt.
    Vorbereitend hierzu hat Ruth zum Kley mit
  • INBETWEEN ein #TakeCare-Stipendium.

Demnächst mehr Infos!

KOMPASS – #takecare

KOMPASS – digital-analoge Wirkrichtung
Gefördert von Darstellende Künste e.V. - #takecare

Anlass: Der Anlass zu KOMPASS war, dass das KKT als analoger Wirkungsraum coronabedingt geschlossen war und Ruhe gekoppelt mit einer Hektik sich breit machte.

Ziel: Diese Leere gepaart mit Chaos war der Katalysator für Veränderungen, deren WIRKrichtung die Künstler:innen mitgestalten wollten, auch um den eigenen KOMPASS neu zu justieren.

Projekt: KOMPASS ist ein Rechercheprojekt, bei dem es z.B. um die Frage ging, wie sich die Corona-Situation auf die Darstellenden Künste im Allgemeinen und auf die Akteur:innen auswirkt. Geforscht und erprobt wurde analog getrennt und digital vernetzt.

Fazit: Über die #takecare-Förderung hatten die Künstler:innen im Einzelnen und im Kollektiv die Möglichkeit, sich mit ihrer WIRKrichtung auseinanderzusetzen und ihren menschlichen wie künstlerischen KOMPASS neu auszurichten. Das hat ihnen Sicherheit und Perspektiven für die nächste Phase und für den Theaterneustart gegeben.

ERGEBNISSE: Durch die Recherchen und den Austausch im Rahmen von KOMPASS sind Fragen und Themen in den künstlerischen und vermittelnden Fokus gerückt, die die Akteur:innen in folgende Projekten münden lassen möchten:

a) DIE ABWESENHEIT DER ANDEREN: Das während #takecare verhandelte Thema des Körpers im digitalen Raum mündet in einem Landesstipendium im Rahmen von Neustart, für das Ruth zum Kley eine Zusage vorliegen hat.

b) :INNEN: Das KKT ist ein stark von Frauen geprägtes Theater. Dennoch heißt das Theater seit über 25 Jahren Kölner Künstler Theater. Ein aktiver Umbenennungsprozess in KKT. Kölner Künstler:innen Theater ist beschlossen und wird bereits umgesetzt.

c) T.O.N. oder die geöffnete Narrative: Mitten im Prozess der Auseinandersetzung mit der eigenen Relevanz und Verantwortung wurde Georgs Floyd getötet und die Black Lives Matter Bewegung bekam eine neue Dynamik. Das KKT wird sich noch stärker aktiv gegen systemische Diskreminierung und Rassismus positionieren.

d) INBETWEEN: Ruth zum Kley hat über ein #takecare Stipendium zu Individuationsprozesse und Theater in einer Welt der Digitalität geforscht.

e) DIE KONSTANTE ANWESENHEIT DER ABWESENHEIT DER ANDEREN: Ruth zum Kley hat über das NRW-Landesstipendium zu diesem Themenkomplex forschen.

f) NARZISS*A: Das KKT inszeniert in 2021 eine Produktion zum Thema Digitalität, KI und Gaming inszenieren – gemeinsam mit der Uni Siegen. Gefördert von NEUSTART KULTUR / Fonds Daku / #takeAction und vom Land NRW.

Unser Klimastück wird gefördert

Logo Fonds Soziokultur

Der Fond Soziokultur fördert die Tourauftritte unseres Klimastücks Tribute von Burgina. Mit der Förderung können wir viel mehr Auftritte in anderen Häusern wahrnehmen und dieses wichtige Thema noch gezielter bearbeiten. Dafür sagen wir ganz herzlich Dankeschön!

Das KKT ist jetzt Refill-Station

Das KKT ist Refill Station

Refill-Station zu sein bedeutet, Menschen kostenfrei Trinkwasser anzubieten. Es geht darum, Plastikmüll zu vermeiden, die Umwelt zu schützen, gutes Wasser zu trinken und Menschen dazu zu inspirieren, plastikfreier zu leben. Refill-Stationen erkennt man an einem Aufkleber im Fenster. Alle Infos zu Refill finden Sie hier.