Themen: Anderssein . Freundschaft . Alkoholismus
Eine zeitgemäße Inszenierung nach Mark Twain. Nominiert für den Kölner Theater Preis 2008.
Gast auf dem Festival zum 20-jährigen Jubiläums der UN Kinderrechtskonventionen, Aachen 2009.
Die Pflegemutter nörgelt, der Vater trinkt und schlägt. Der 12-jährige Huck hält es nicht mehr aus und reißt aus. Auf seiner Flucht trifft er Ana. Diese arbeitet illegal als Pflegerin und hält es ebenfalls nicht mehr aus. Gemeinsam brechen sie auf zu einer abenteuerlichen Bootsfahrt, den Rhein hinunter. Langsam entsteht eine Freundschaft, die ihnen Halt gibt und sie ihr Anderssein als Stärke erleben lässt.
Das Boot ist ein Ort des Rückzugs und der Freundschaft, an dem die beiden sich selbst finden. Sobald sie das Boot verlassen, begegnen sie am Ufer einer Erwachsenen-Welt voller Lügen, Gewalt und falschen Versprechen. Der Alkohol als ständiger Begleiter dieser Welt, macht sie umso mehr suspekt. Für Huck und Ana sind das keine Vorbilder.
Das Stück bleibt nah am Klassiker, überträgt ihn jedoch in die heutige Zeit.



