Das mädchen mit der roten kappe

Spiel mit Hüten. Schauspiel- und Objekttheater

ab 10 Jahre

Mit Hüten und Schauspiel wird die Geschichte einer halb-jüdischen Famlilie im Nationalsozialismus erzählt.

Die Bühne wird zum Hutladen, in dem Kopfbedeckungen aller Formen und Farben Geschichte(n) zum Leben erwecken. Gerda erzählt von ihrer Mutter Maria und gibt dabei kunstvoll Einblicke in die Sorgen, Nöte und Ängste eines jüdischen Kindes zu jener Zeit.

In den 30-iger Jahren wird die Hutmacherfamilie immer mehr von den Nazis bedroht, weil Marias Mutter jüdischen Glaubens ist. Maria, die wegen ihrer roten Kappe Rudkäppche gerufen wird, drangsaliert man in der Schule, auf der Kirmes, im Schwimmbad. Man rät dem Vater sich von seiner Frau, der „jüdischen Hexe“, scheiden zu lassen... Maria fragt nach: Haben die Nazis etwas gegen uns? Warum bleiben immer mehr Kunden weg? Darf ich in der Schule noch sagen, dass ich Jüdin bin? Warum spricht Oskar nicht mehr mit mir? Warum muss Mama sich verstecken?

das stück wurde gerade zum 3. Mal für die bundesinitiative "demokratie leben" ausgewählt.
Wir werden das Projekt mit der Heinrich Böll Gesamtschule umsetzen: Workshops & Theaterbesuch.

„Das Theaterstück greift in vorbildlicher Weise für Kinder geeignet das Thema rassistische Verfolgung in Köln auf. Die Darstellung ist – anders als häufig üblich – sehr differenziert.“ Barbara Kirschbaum, Museumsdienst Köln, Leitung Vermittlung im NS-Dok.

„Das neue Stück (...) führt Kinder feinfühlig an die Themen Nationalsozialismus und Ausgrenzung heran.“ Känguru Stadtmagazin Köln

Bundesministerium
Demokratie leben
 
Die Produktion wurde gefördert vom Land NRW
 

Galerie