Leben im Netz - ein Stück für Jugendliche ab 12 Jahre.

Onlinesein – Onlinesucht // Privatheit – Öffentlichkeit // Selbstdarstellung – Selbstbloßstellung // Freiheit – Manipulation. Das Internet ist weder gut noch böse. Es bietet Chancen zu Selbstfindung, Freiheit und Demokratie. Gleichzeitig beinhaltet es das Risiko des Selbstverlustes, der Onlinesucht und der Manipulation. Diese Ambivalenz wird in faces anhand dreier Profile beleuchtet: Khaled erlebt die „Facebook Revolution“, Amy postet ihr intimes Leben, Thomas manipuliert andere. Die Grenzen von realer und virtueller Person verschwimmen: Poste ich, was ich bin oder bin ich, was ich poste?

Das Theaterstück „faces“ kann in Kombination mit Workshops gebucht werden. In diesen geht es (nach Absprache mit den Betreuern) um Themen wie: Onlinesein oder Onlinesucht, reale und virtuelle Identität, Selbstsein und Selbstdarstellung, Cybermobbing und Selbstschutz. Big Brother alias Facebook is watching you.

Die Figuren des Stücks und ihre Geschichte:

Khaled:
Das Glück spielte uns in die Hände, weil sich der junge tunesische Schauspieler Noureddine Chamari bei uns meldete, der die „Facebook Revolution“ in seinem Land miterlebt hat. Hier organisierte das Volk mit Hilfe von sozialen Netzwerken einen politischen Aufstand, kämpfte für mehr Freiheit und Demokratie. Im Theaterstück erzählen wir diese Geschichte von Khaled, der über Facebook ein Stück demokratische Freiheit miterlebt, der es aber auch am eigenen Leib zu spüren bekommt, was es heißt (in Facebook) offen gegen politische Feinde zu posten.

Amy:
Offenheit und Selbstdarstellung bis zur Entblößung bestimmen das Profil unserer zweiten Figur. Amy lässt ihre Gemeinde bzw. ihre „Freunde“ selbst am Inhalt ihres Mülleimers Anteil nehmen. Wie viele junge Menschen verliert sie das Bewusstsein für die Grenze zwischen Privatheit und Öffentlichkeit und offenbart in ihrem Profil ihr Innerstes. So wird sie leichte Beute für diejenigen, die die sozialen Medien für Machtausübung und Manipulation benutzen.

Thomas:
Unser drittes „face“ Thomas ist ein Menschenfänger, wie sie im Netz zu Millionen herumgeistern. Für destruktive Glaubensgemeinschaften, wie rechtsradikale Gruppierungen oder Sekten, ist das Netz ein Meer, um naive Mitglieder zu fangen, oft versteckt unter bunten und pseudo-sozial engagierten Beiträgen. Thomas wechselt seine Profile und Namen, immer mit dem Ziel, Macht über andere auszuüben.

 

Pressestimmen:

„...klar und zupackend...Szenenapplaus...“

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