18. KölnerTheaternacht

In jedem Jahr laden wir ein zur Kölner Theaternacht.

Das ganze Programm 2018 finden Sie hier.


Das KKT-Programm:


Junge Theaternacht


 16:00 Uhr / 17:00 Uhr / 18:00 Uhr

»peter Pan« Kölner Künstler Theater

Peter Pan  (ab 5 Jahre)
Eine Reise ins Land der Phantasie, auf der zwei Kin- der eintauchen in die Welt von Peter Pan. Das Stück vereint Schauspiel- und Objekttheater, Schattenspiel und Live-Musik. Fantasievoll, mit witzigen Texten und tollen Bildern.


 19:00 Uhr
» Tribute von Burgina « Kölner Künstler Theater

Tribute von Burgina (ab 12 Jahre)

Drei Jugendliche mit „ihren Geschichten“ rund um das Hambacher Revier
(größtes Braunkohlenrevier Europas) bringen lebensnah die vielschichtigen Herausforderungen rund um den Klimawandel auf die Bühne - und machen Mut, selbstwirksam aktiv zu werden. „Burgina“ wurde einst der Wald genannt, der heute dem Revier zum Opfer fällt.


 Lange Theaternacht

 20:00 Uhr

» Tribute von Burgina « Kölner Künstler Theater

Tribute von Burgina (ab 12 Jahre)
Drei Jugendliche mit „ihren Geschichten“ rund um das Hambacher Revier
(größtes Braunkohlenrevier Europas) bringen lebensnah die vielschichtigen Herausforderungen rund um den Klimawandel auf die Bühne - und machen Mut, selbstwirksam aktiv zu werden. „Burgina“ wurde einst der Wald genannt, der heute dem Revier zum Opfer fällt.


21:00 Uhr / 22:00 Uhr

» Das viel gelobte Land « Kölner Künstler Theater

Das viel gelobte Land (ab 16 Jahre)

Eine zeitlose Suche nach einem besseren Leben in einem gelobten Land. Ein Stück über Hoffnung, Sehnsüchte und Schiffsbrüche. Mit Figuren und Menschen.
Auf der Bühne steht ein Schiff, Nebel wallt. Das Meer rauscht. Leben wird sichtbar. Figuren und Menschen bewegen sich an Bord. Wir erleben sie mit ihren wiederstreitetenden Gefühlen und Sehnsüchten, mit ihren Annäherungen und Streitereien. Auf der Fahrt in das vielgelobte Land.

Real und mystisch. Heiter und sarkastisch. Philosophisch und politisch.



 

SommerblutKulturfestival

Am eigenen Leib

Freitag, 11.05.2018 um 19:00 Uhr

,,Locker, leicht, quergestreift, wie eine Plaudertasche“ so beschreiben die Tänzer*innen des Ensembles ihr Körpererleben während einer Probe.

Nur wann, wo und wie erfahren sie am eigenen Körper Weite, Ekstase, Genuss, Wann und wo lehrt der Leib, die einzelnen Momente der Gegenwart zu spüren? Jeder Mensch findet darauf seine persönlichen fragen und Antworten: wie sind wir geprägt von der Generation, von der Arbeit, der wir nachgehen oder nachgegangen sind? Wann ist der Körper ein gehorsamer Diener und wann ist der Leib der Herr der Schmerzen, dem sich das Leben unterwirft? So vielfältig wie die Zusammensetzung der Mambo Moves sind die Fragen und Leibeserfahrungen im Alltag - in der Gegenwart und die der Vergangenheit.

Im Ensemble Mambo Moves – Tanz der Generationen treffen Menschen zwischen 20 und 90 Jahren aufeinander: mit und ohne körperliche Einschränkungen, Ordensschwestern, Student*innen, Ehrenamtler*innen. In regelmäßiger Probenarbeit im Seniorenhaus Heilige Drei Könige in Köln-Ehrenfeld haben sie sich mit den Themen gestaltend auseinandergesetzt und sind durch die kreativ-tänzerische Arbeit miteinander gewachsen.

Choreografie: Jana Berg & Felicitas Martin, Assistenz: Katja Ferger
Tanz: J. Berkemeier, F. Dorfmüller, B.A. Hausen-Schmidt, A. Hoffzimmer, L. Krämer, U. Kurth, L. Lehmann, R. Lindner, H. Odendal, C. Seeger, U. Schlotterer, Z. Smid, H. Wege, S. Maria, Sr. Sophia, C. Völlings, S. Zydyk, S. Pereira Alves, F. Bertuleit

VVK/AK 12 € (erm. 10 €)

Barrierefrei

 
 

Bericht für eine Akademie / Tell me whre it is

Samstag, 19.05.2018, 20:00 Uhr

EIN BERICHT FÜR EINE AKADEMIE von Franz Kafka + TELL ME WHERE IT IS

Doppelvorstellung

Köln-Premiere

Samuel Koch und Schauspielerkollege Robert Lang haben einen Abend entwickelt über den schmalen Grat zwischen Mensch und Tier. In dem Bericht eines Affen über seine Menschwerdung loten die Darsteller die Grenzen unseres Mensch-Seins aus und präsentieren in eindrucksvollen Szenen innere Zwiegespräche über die dünne Schicht dessen, was wir Zivilisation nennen.
EIN BERICHT FÜR EINE AKADEMIE ist eine Produktion des Staatstheaters Darmstadt und hatte dort am 2. April 2015 Premiere.

Regie: Prof. Stephan Hintze.
Mit: Samuel Koch und Robert Lang


Wie ist es möglich, Grenzen in neue Möglichkeiten umzugestalten? Wie kann Schwäche in Stärke verwandelt werden? In TELL ME WHERE IT IS bringt Alessandro Schiattarella einen ganz persönlichen Konflikt auf die Bühne.
Als junger Erwachsener erhielt der Tänzer und Choreograf die Diagnose, an einer neuromuskulären Krankheit zu leiden. Dennoch verfolgte er seinen Traum und wurde Tänzer. Die dabei gesammelten ambivalenten persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse dienen ihm in dem Tanzsolo als Ausgangspunkt, um über Begrenzungen in Kunst und Gesellschaft nachzudenken. Dabei treibt Alessandro Schiattarella die Einsicht an, die Begrenzung nicht als Einschränkung, sondern als Erweiterung für tänzerische und gesellschaftliche Zusammenhänge zu betrachten.
Alessandro Schiattarella war bis 2014 Ensemblemitglied bei verschiedenen Kompanien u.a. am Bejart Ballett Lausanne und am Ballett des Theater Basel. Seit 2014 ist er freischaffender Choreograf und Tänzer.

Choreographie und Tanz: Alessandro Schiattarella
Musik: Bruno Raco
Kostüme: Karen Petermann
Tour Management: Kathrin Walde
Licht: Minna Heikkilä

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit Gebärdenübersetzung statt.

Sommerblut

Bühne derKulturen

Samstag, 19.05.2018 um 20:00 Uhr

Bedreddin - nach Nazim Hikmet

Scheich Bedreddin lebte und starb für die Verwirklichung seines Traums von Brüderlichkeit, Gleichheit und Freiheit. Mit seinem Wirken entfachte der osmanische Rechtsgelehrte, Sufi und Rebell im 15. Jahrhundert ein Feuer im Herzen von Menschen mit unterschiedlichsten Glaubensrichtungen.

Bedreddin löste sich von den orthodoxen Muslimen ab. Den Lohn für ein gläubiges Leben verlagerte Bedreddin vom Jenseits in ein diesseitiges und selbstverantwortetes, göttlich-ethisches Verhalten. Bedreddins Philosophie duldete keine ethnische und religiöse Trennung. Zu seinem Friedensheer gehörten Muslime, Juden, Christen und Nichtgläubige. Er wurde 1420 zum Tode verurteilt und hingerichtet. Der international bekannte türkische Dichter Nazım Hikmet setzte ihm mit seinem Werk „Das Epos von Scheich Bedreddin“ ein Denkmal.

Der Regisseur Telat Yurtsever lässt in seiner Inszenierung zwei Insassen in einer Gefängniszelle das Epos nacherzählen. Dabei begeben sich die zwei Inhaftierten auf ein grosses Abenteuer, proben den Aufstand zu entfachen und beleben den Geist von Bedreddin.

Regie: Telat Yurtsever
Schauspieler: Hans-Peter Speicher, Aydin Isik, Wael Almuhtadi


Bedreddin